Die Künstlerin Sylvia Galos, Kopf nach hinten geneigt, blaues Kleid, vor Steinmauer und Oleander

Nach fast 35 Jahren Tätigkeit in der Werbebranche als Werbegrafikerin, Texterin und Konzeptionistin bin ich endlich meiner inneren Stimme gefolgt und zur bildenden Kunst zurückgekehrt. Seit 2009 genieße ich die von Auftraggebern unabhängige Umsetzung meiner Ideen. >curriculum vitae

Hand von Sylvia Galos hält Pinsel mit roter Farbe und malt kräftige rote Streifen auf Leinwand
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Als Glück empfinde ich,

wenn meine Bilder im Gespräch mit dem Betrachter Vermittler des Unaussprechlichen werden.

Artist statement

Ich beginne meine Bilder ohne Idee, ohne Absicht. Sehr oft arbeite ich seriell. Geleitet von Impulsen, entstehen so aus spontanen Pinselstrichen Bilder, die oft in dieser Form bestehen bleiben. Andere erfahren Veränderung – Diffuses wird konkret, Konkretes abstrakt.
Meine bevorzugten Farben sind alle Rot- und Blaunuancen, Erd- und Sandtöne. Ich liebe aber auch die Reduktion auf Schwarzweiß.

abstraktes Bild mit dynamischen Gesten in unterschiedlicher Dicke in Schwarz auf Weiß
abstraktes Bild mit dynamischen kalligraphieähnlichen Gesten in Schwarz auf Weiß
dynamische Gesten in Schwarz auf weißem Grund, dünne Linien kreuzen breite Striche

Malen bedeutet für mich die Auseinandersetzung mit meinem Innersten: mit Gefühlen, Zweifeln, Sehnsüchten und der Vielschichtigkeit meiner Persönlichkeit. Ich kämpfe um den Mut, meinem Innersten zu folgen, das ständig nach Neuem sucht und keinem Stil treu bleiben will, nur sich selbst.

Ich möchte dem Betrachter die Möglichkeit geben, auf Spurensuche zu gehen und seine Individuellen Assoziationen und Deutungen zu finden. Meist ohne Titel, geben daher meine Bilder keinen Anhaltspunkt zu  m e i n e n  Assoziationen.

Dr. Günther Unger

Sylvia Galos gehört heute – für mich zweifelsfrei – zu den erstrangigen Künstlerinnen im Burgenland. Wenn man bedenkt, dass sie sich erst vor etwa einem Jahrzehnt ganz der Malerei verschrieben hat, beeindruckt noch mehr der immense Umfang ihres bisherigen Werkes, das eine hohe ästhetische Qualität und einen faszinierenden Ideenreichtum aufweist. Sie spielt souverän auf der Klaviatur der abstrakten Malerei, lotet mit Herz und Hirn deren schier unzähligen Möglichkeiten und auch Verlockungen aus, um dann für sich ein eigenes Gerüst einer individuellen Kunstvorstellung zu kreieren. Es entstanden so Bilder, in denen sich Wuchtiges und Leichtes oft in einer „prästabilierten Harmonie“ (im Sinne des deutschen Philosophen Leibnitz) vereinigen.
Erster Ermutiger und auch Lehrer der jungen Künstlerin in ihrer kreativen Entwicklung war der viel zu früh verstorbene Sepp Laubner. Nennenswerte Vorbilder bzw. spätere Lehrer: der Tiroler Markus Prachensky, einer der Pioniere des Informell in Österreich, und der in Kärnten lebende Giselbert Hoke, ein begnadeter Meister der gegenständlichen Reduktion, der seine Schülerinnen auch anleitete, voneinander zu lernen.Aufgewachsen ist Sylvia Galos in Eisenstadt, wo ihre Eltern ein Kino betrieben haben und daher auch  zahlreiche Filme ihre frühe Sozialisierung mitbestimmten. Nach der Studienzeit in Wien arbeitete sie jahrzehntelang als selbständige Werbegrafikerin in Eisenstadt und in Wien. Seit sieben Jahren lebt sie die meiste Zeit auf der Insel Mallorca, die ihr inzwischen zur zweiten Heimat geworden ist und deren mediterrane Atmosphäre und Lebensart vielen ihrer Bilder eine   poetische Aura verleihen.
Auf Mallorca hat sich Sylvia Galos auch mit der experimentierfreudigen  deutschen Künstlerin Philine-Johanna Kempf befreundet und mit ihr unter dem Titel „Pas de deux“ ein gemeinsames Projekt gestartet,  zu dem der gegenseitige Austausch von halbfertigen, aber auch schon fertigen Bildern gehört, die dann von der Partnerin überarbeitet, korrigiert  oder sogar zur Gänze übermalt werden können. „Die eigenen Bilder tragen auf einmal eine andere Handschrift oder auch zwei, die zu einer verschmolzen sind. Ein Tanz der Gefühle voller Gegensätze und Gemeinsamkeiten“, so die burgenländische Malerin in einem gemeinsamen Katalog mit Philine-Johanna Kempf.Kunst von Sylvia Galos wurde bereits mehrfach international ausgestellt. Seit kurzem vertritt sie auch eine Galerie in der deutschen Kunstmetropole Dresden.
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abstraktes Werk von der Künstlerin Sylvia Galos in Rot und Braun
abstraktes Werk in Acryl von der Künstlerin Sylvia Galos in Rot, Weiß und Schwarz
Acrylbild von Sylvia Galos, explodierendes Rot nach oben
abstraktes Werk von Sylvia Galos, zwei ovale rote Formen durch Balken miteinander verbunden
dynamische abstrakte Figur auf schwarzem und weißem Hintergrund von der Künstlerin Sylvia Galos
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Ina Laubner
10 Jahre Galos. Zehn Jahre, aber eigentlich sind es ja doch viel mehr. Vierzig Jahre war Sylvia Galos in der Werbung. Grafik, Ästhetik, Komposition und Spannungsaufbau. Das tägliche Brot, nie alltäglich.
Das Gestalten ist es also, das sie begleitet. Schon seit ihrer Kindheit, wo sie bereits illustrierte, tippte, zeichnete. Ganze Bücher sind damals entstanden. Die kindliche Neugier hat Sylvia sich bewahrt. Stets versucht sie sich neu zu fordern.
Stilwechsel und Brüche. Einflüsse, Annäherung an Lehrmeister, um sich danach bewusst wieder abzuwenden, sich selbst zu finden im Gemenge von Vorgaben, Vorbildern, Vorstellungen.
Allzu genaue Vorstellungen sind es auch, die sie hemmen, in ihrem Kampf zwischen Hirn und Bauch. Ein stetiges Hinterfragen, wann ist es genug, wo fange ich an und vor allem – wo höre ich auf. Wie viel Weiß verträgt ein Bild?
Antworten darauf bringen sie oft zurück hinter den Monitor. Ein fotografiertes und digital betrachtetes Bild gibt die nötige Distanz. Die physische Änderung des Blickwinkels ergibt dann auch dem Kopf ausreichend Bewertungsspielraum.
Der Kopf fasste schlussendlich auch 2020 den Entschluss, endgültig dem Bauch zu folgen, ernsthaft zu malen. Am Ernst der Sache musste sich nichts ändern. Stets war es eine oft schon verbissene Akribie, es gut, ja besser, machen zu wollen, die Sylvia in ihrer Malerei begleitete.
Das Bekennen dazu fiel aber schwer. Unsicherheit und Ungewissheit nach dem Gefallen verhinderten lange den letzten Schritt, die Berufung offen ausgesprochen auch als Beruf zu leben.
Wie die Bilder ankommen - bei anderen ankommen, wird immer seltener Thema – denn Sylvia Galos selbst scheint angekommen. Ihr Stil ist individuell und wie Sylvias Leben geprägt von unterschiedlichen Phasen, Menschen und Lehrern. Getragen vom Ungeplanten, Unerwarteten und Unentdeckten schafft Sie Neues –mit Hirn, geschultem Auge und viel Bauchgefühl, wieviel Zutun es braucht, um zu gestalten. So finden auch immer mehr Objekte Platz in ihrem kreativen Sog, in ihrer stetigen Diskussion zwischen Hirn und Bauch.
Sylvia ist angekommen.  Zwischen Bauch und Hirn.
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Dr. Eva Maltrovsky

In der Tradition der abstrakt-expressiven Linie kann man die Arbeiten von Sylvia Galos einordnen. Mit energiegeladenen, intensive Farben lotet sie Kontraste aus, oder sie experimentiert mit einer überwiegend hellen Farbpalette, in deren Monochromie  man in den subtilen Nuancen eine aufregende Lebendigkeit entdecken kann, und denen kräftigere Farbpartien Tiefe geben. Zarte Lasuren lassen tiefer liegende Schichten durchscheinen, die einen Bildraum eröffnen. Bei manchen Arbeiten in Acryl und Mischtechik erhält die Oberflächenstruktur durch Beimischung von gröberen Materialien eine haptische Wirkung.
dynamische abstrakte Figur auf schwarzem und weißem Hintergrund von der Künstlerin Sylvia Galos
 

„Bilder zum Gernhaben! Mittlerweile haben wir schon zwei Kunstwerke von Sylvia Galos. Sie werten unser Zuhause wunderbar auf.“

„Jeder, der zu uns zu Besuch kommt, möchte wissen, wer das Bild über unserem Kamin gemalt hat.

Es spricht jeden an.“

„Die Bilder erzeugen in ihrer Abstraktion einen wunderbaren Ausdruck künstlerischer Vielschichtigkeit.“

„Sylvia Galos hat unsere Physiotherapie-Praxis sehr einfühlsam mit ihren Werken ausgestattet.“

„Die erdige Tiefe und vielseitigen Möglichkeiten der Interpretation haben uns beeindruckt. Das Bild
passt so gut zu uns und in unser Zuhause.“