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abstraktes Gemälde von Sylvia Galos hauptsächlich weiß mit Strukturen mit  Akzent in Schwa und Rot

Sylvias Blog

Rückblicke. Augenblicke. Ausblicke.

So gemütlich war ess voriges Jahr.
So gemütlich war ess voriges Jahr.

Wenn du kunstinteressiert bist, kennst du dieses besondere Gefühl: direkt in die Welt eines Künstlers einzutauchen.Genau das ermöglichen die Tage der offenen Ateliers.

Ich mag diese Tage sehr. Das Atelier verändert sich – es wird offener, lebendiger. Menschen kommen, verweilen, suchen das Gespräch. Dinge entstehen, die man so nicht planen kann.


Was sind die Tage der offenen Ateliers?

Die Tage der offenen Ateliers sind ein Format, bei dem Künstler ihre Arbeitsräume für Besucher öffnen. Du kannst direkt mit ihnen sprechen, Einblick in Techniken bekommen und Werke vor Ort erleben – und auch erwerben.

offen. ist eine Initiative der Kultur-Betriebe Burgenland. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst im Burgenland sichtbar und frei zugänglich zu machen. An zwei Wochenenden öffnen über 120 Künstler*innen ihre Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräume. Ergänzt wird das Programm durch Galerien, Museen, Kunstvereine und private Sammlungen.


Warum sich ein Besuch lohnt

Für dich bedeutet das: ein direkter Einblick in die Kunstszene – ohne Umweg über Galerie oder Messe.

Du siehst nicht nur fertige Werke, sondern auch Materialien, Arbeitsweisen und Prozesse. Gerade bei abstrakter Malerei verändert das oft den Blick. Viele stehen am Anfang etwas ratlos vor einem Bild – und genau das ist meist der interessanteste Moment.

offen. lebt von Vielfalt. Unterschiedliche künstlerische Positionen, verschiedene Zugänge, viele Handschriften. Du kannst vergleichen, entdecken, deinen eigenen Zugang finden.



Tipps für deinen Besuch

Plane grob deine Route – aber bleib flexibel.

Nimm dir Zeit. Die Gespräche sind oft das Wertvollste.

Stell Fragen. Genau dafür sind diese Tage da.

Mach Fotos, wenn dir etwas gefällt – oft fällt die Entscheidung erst später.

Und wenn dich ein Werk anspricht: Kauf es direkt vor Ort.


Was abstrakte Malerei besonders macht

Abstrakte Malerei begegnet dir nicht überall – und oft auch nicht so unmittelbar wie im Atelier. Genau das macht diese Tage interessant.

Viele stehen am Anfang etwas unsicher vor einem abstrakten Bild. Was sehe ich eigentlich? Was bedeutet das? Im Atelier verschiebt sich diese Situation. Du kannst nachfragen, Prozesse nachvollziehen, Zusammenhänge erkennen.

Was mich daran interessiert: dass ein Bild nicht alles vorgibt. Es lässt Raum. Für Wahrnehmung, für eigene Assoziationen, für das, was gerade da ist. Oft entstehen im Gespräch ganz unterschiedliche Zugänge zu ein und demselben Bild. Und genau darin liegt für mich die Qualität – dass sich etwas nicht festlegt sondern öffnet.


Zwei Frauen halten ein abstraktes Gemälde mit dunklen Farben. Regale voller Leinwände im Hintergrund. Eine Frau hält ein Weinglas.

Besuch in meinem Atelier

Wenn du magst, komm auch bei mir vorbei.

Mein Atelier ist an diesen Tagen offen – im besten Sinn: kein klassischer Ausstellungsraum, sondern ein Ort zum Ankommen, Schauen und Austauschen. Du kannst stöbern, Fragen stellen oder einfach nur schauen. Alles ist möglich, nichts muss.

25. und 26 April, jeweils 10 bis 18 Uhr, 7000 Eisenstadt, Wienerstraße 86


Gedanken zum Ende einer Kunstförderungsinitiative und dem Wert kreativer Begegnung


Ein plötzlicher Schlussstrich

Kaum war die Information über ein schrumpfendes Restkontingent der burgenländischen Kulturgutscheine veröffentlicht, folgte nur wenige Tage später die nächste Nachricht: ausverkauft. Es gibt keine Gutscheine mehr zu kaufen. Keine Möglichkeit mehr, den Preisvorteil von 25 % beim Kunstkauf in Anspruch zu nehmen.

Kunst bleibt – auch ohne Förderung
Kunst bleibt – auch ohne Förderung

Förderung ist wertvoll – aber nicht alles

Der Erfolg dieser Aktion zeigt, wie sehr Kunstförderung Resonanz erzeugen kann – auf beiden Seiten. Für Kunstschaffende bedeutete sie Unterstützung und Sichtbarkeit, für Sammler:innen und Kunstinteressierte eine niedrigere Einstiegshürde.

Doch mit dem Ende der Förderung stellt sich eine alte Frage neu: Welche Wege bleiben offen, wenn der Anreiz entfällt? Die Antwort liegt vielleicht jenseits von Zahlen und Rabatten.


Kunst bleibt zugänglich – auf andere Weise

Malen ist ein Prozess – etwas will in Form gebracht werden, sichtbar werden, sich zeigen. Nicht Zahlen führen den Pinsel, sondern ein innerer Impuls. Was entsteht, will berühren. Wenn daraus Verbindung entsteht – vielleicht sogar Besitz – umso schöner. Wirkliche Wertschätzung zeigt sich zuerst im inneren Echo – und erst danach in einer monetären Form. Sie stellt sich nicht ein, weil man sie erwartet – sondern weil etwas Wunderbares geschehen ist: Das Werk hat seinen Platz gefunden – im Inneren eines anderen.


Kunst erleben – auch auf Zeit

Darüber hinaus gibt es ein alternatives Modell, die weniger bekannt ist: Kunstwerke können auch gemietet werden. Für Zuhause, für den Arbeitsplatz, für eine bestimmte Zeit. Kunstmiete ist eine Möglichkeit, Kunst nicht nur zu besitzen, sondern sie auf Zeit zu erleben – flexibel, unkompliziert und manchmal ist es der Beginn einer längeren Beziehung. Schreiben oder anrufen genügt – Details dazu gern persönlich.

Kunstmiete auf Zeit – für Zuhause, Büro oder Praxis
Kunstmiete auf Zeit – für Zuhause, Büro oder Praxis

Nach dem Gutschein ist vor der Ausstellung

Auch wenn die Kulturgutscheine vorerst Geschichte sind – das künstlerische Jahr ist es nicht. Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für neue Ausstellungen, Begegnungen, Räume. Nachzulesen unter: www.galos.at/ausstellungen

Eines bleibt: Kunst findet Wege. Auch ohne Förderung. Immer wieder neu.


  • 29. Apr. 2024

Eintauchen in kreative Welten und Kunst hautnah erleben!

Im Rahmen von OFFEN – der Initiative für Kunst und Kultur in Burgenland –

öffne ich mein Atelier für alle Kunstinteressierten.


5. und 6. April 10–18 Uhr 

Wienerstraße 86, 7000 Eisenstadt


• Einblicke in meine aktuellen Arbeiten und künstlerischen Prozesse

• Persönlicher Austausch über Kunst, Inspiration und Techniken

• entspannte Atmosphäre mit kleinen Erfrischungen

• die Möglichkeit, Werke direkt im Atelier zu entdecken und zu erwerben

(25% günstiger mit Kulturgutscheinen!)

 

Mein OFFENspecial: Es darf gemalt werden! Schnupperkurs für Besucher*innen.



 



Hier erzähle ich von Ausstellungen und den Themen, die meine abstrakte Malerei bewegen.
Ich verschicke in unregelmäßigen Abständen Einladungen, Hinweise zu meiner Arbeit und gelegentlich Gedanken aus dem Atelier. Einladungen per Mail erhalten.

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