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abstraktes Gemälde von Sylvia Galos hauptsächlich weiß mit Strukturen mit  Akzent in Schwa und Rot

Sylvias Blog

Rückblicke. Augenblicke. Ausblicke.

Gruppenausstellung der Künstlervereinigung kunstaspekt

Eröffnung: Freitag, 6.3. um 19 Uhr

Einführung: Mag. Gabriele Baumgartner- Kunsthistorikerin

Eröffnung: eine Vertretung der Stadtgemeinde

Kuratorin: Christine Todt

Künstlerführung: 22.3. um 16:30 Uhr


Dauer der Ausstellung: 7. bis 22.3.2026

Öffnungszeiten:  Dienstag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr,

Freitag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr

Kaiser Franz Ring 7, 2500 Baden


modernes abstraktes Kunstwerk Querformat viel Weiß- ud Beigetöne
Sylvia Galos, Narben auf meiner Seele, 190 x 110 cm, Mischtechnik auf Leinwand
















Emotionen sind Teil jedes künstlerischen Prozesses. Sie wirken im Hintergrund, verdichten sich im Tun und prägen Entscheidungen über Form, Material, Farbe oder Raum.

Die Ausstellung EMOTIONAL versammelt unterschiedliche künstlerische Positionen, in denen solche inneren Zustände wirksam waren und im künstlerischen Prozess transformiert wurden. Im Betrachten können diese Werke unbewusste, individuelle Reaktionen auslösen – eine innere Erregung, die zur Deutung führt und sich als Gefühl manifestiert.

abstraktes Kunstwerk in Braun tönen mit rotem Punkt

Mein Beitrag zum Thema "Aufregung": Wild Thing, 70 x 50 cm


"Emotionen triften auseinander, Aufregung als Zustand von Überschuss und Bewegung. Im Arbeiten löst sich Kontrolle auf, Energie darf sich entfalten. Ein bewusst gesetzter Gegenpol gibt dem Unruhigen Halt."




Manche Arbeiten öffnen sich schnell, andere fordern Zeit, Aufmerksamkeit und Offenheit. Nicht alles wird sichtbar, nicht alles lässt sich eindeutig fassen. So entsteht ein Erfahrungsraum, in dem die inneren Zustände der Künstlerinnen und Künstler in der Wahrnehmung der Betrachtenden auf Resonanz treffen können. Die Ausstellung EMOTIONAL lädt dazu ein, diese Verschiebung wahrzunehmen und der Un-Sichtbarkeit des Inneren Raum zu geben.


Weitere Teilnehmer*innen

Ingrid Biberschick, Elfi Friesenbichler, Traude Haslauer, Uta Maria Langer, Liane Jelinek, Eva Posch, Herwig Prammer, Christine Todt, Ernst Wittkowski, Brigitte Weiler, Andrea Zwazl-Edler


Werke von Eva Posch, Christine Todt, Brigitte Weiler

Der Dezember hat seine eigene Geschwindigkeit. Zwischen Lichterketten, Glühweinständen und überfüllten Einkaufsstraßen falle ich jedes Jahr in diesen Zwiespalt zwischen Stimmung und Reizüberflutung. Und trotzdem gibt es Momente, in denen Kunst genau dann am besten funktioniert: wenn man sie nicht sucht, sondern findet.


Wie aus einem Termin plötzlich vier wurden

Eigentlich war nur der Krampus-Bazar geplant. Ein lustiger Nachmittag, eine kleine Auswahl, ein vertrauter Ort. Doch mitten in der Vorbereitung kam eines zum anderen: Anfragen, die überraschend gut zu meinen Vorstellungen passten. Orte mit Charakter, Menschen, die mir vertraut sind, Formate, die Sinn ergeben. Und ich konnte nicht ablehnen – weil sich jedes Angebot nach einer logischen Ergänzung anfühlte.

Die Kehrseite: mehr Organisation, mehr Kommunikation, mehr Entscheidungen. Auswählen, verpacken, transportieren, aufbauen, ankündigen. Routine ja, aber doch Stress. Vielleicht ist genau das der Grund, warum dieser Dezember so besonders wird: weil nichts davon langfristig geplant war – und gerade deshalb lebendig wirkt.



Kleinhöflein. Wie der Titel schon sagt: Ein Bazar, wie er noch nie war.

Der Auftakt findet dort statt, wo man ihn vielleicht am wenigsten erwartet: im Köllerhaus in Kleinhöflein. Gemeinsam mit Uschi Hosp öffne ich am 5. Dezember einen Raum, der sonst von Wein geprägt ist – diesmal aber von Rot-Schwarz-Stimmungen und den eigenwilligen Makroaufnahmen, für die Uschi bekannt ist. Und weil wir frech wie der Krampus und großzügig wie der Nikolaus sind, kostet nichts mehr als 300,- Euro. (ausgenommen sind Acrylbilder, die an den Wänden hängen).

Es fühlt sich ein wenig improvisiert an: kein Markt im herkömmlichen Sinn, keine gestylte Präsentation, eher wie zufällige Arrangement auf Tischen, an denen man hängenbleibt. Das macht das Ganze nicht „besonderer“, sondern nur ehrlicher: Man kommt ins Reden, ohne Programm.

Der Wein ab Hof gehört einfach dazu – weil er Teil dieses Ortes ist.

Einladung zum vergrößern anklicken
Einladung zum vergrößern anklicken

Wien. Kunst für den guten Zweck.

Am 6. Dezember geht es nach Wien in die Ausstellungsräume des Vereins „Kunst für die Freiheit“. Dort ist das Prinzip ganz einfach: Jedes Werk kostet 200 Euro. In diesem Rahmen entstand eine Mischung aus internationalen Positionen und sehr persönlichen Arbeiten, die alle eines wollen: etwas zu zeigen, bei dem man sofort zugreifen kann. Noch dazu für einen guten Zweck.


Eisenstadt: Kunst prêt-à-porter

Der 11. Dezember gehört Eisenstadt – und einer Idee, die ich so vorher noch nie umgesetzt habe. Meine Papierarbeiten hängen auf einer Kleiderstange. Nicht, weil mir nichts Besseres eingefallen wäre, sondern weil es den Blick verändert. Man greift anders zu. Man blättert, statt zu betrachten. Die Grenze zwischen Kunst und Alltagserfahrung verschwimmt.


Papierbilder von der Kleiderstange
Papierbilder von der Kleiderstange

Im Popup Store von Mag. Müntz treffen sich an diesem Tag Nahrungsergänzungsprodukte, Zero-Waste-Weihnachtskugeln, Uschis Fotoreihen und meine abstrakten Werke. Es entsteht ein Raum, in dem Kunst nicht „ausgestellt“, sondern angeboten wird – zum Zugreifen und mit nach Hause nehmen.


Einladung OHO Kunst zum Verschenken
Alle Kunstwerke unter 400 Euro

Oberwart – und plötzlich waren es vier

Die traditionelle Weihnachtsverkaufsausstellung im OHO, „Kunst zum Verschenken“, hatte ich dieses Jahr tatsächlich komplett vergessen. Erst als die Anfrage zur Beteiligung kam – und meine anderen Termine längst fixiert waren – wurde mir bewusst, dass dieser Dezember noch dichter wird als gedacht. Natürlich habe ich zugesagt. Aber ehrlich: Damit war meine Kapazität erschöpft.

Was ich an dieser Ausstellung schätze, ist die vorgegebene Preisobergrenze von 400 Euro. Meine Bildauswahl konzentriert sich dadurch automatisch auf kleine Formate, und die Besucher:innen wissen sofort, in welchem Rahmen sie sich bewegen. Dazu kommt die traditionelle Geste, dass jede:r von uns ein kleines Werk spendet, das um 25 Euro verkauft wird. Der Reinerlös geht an den Sterntalerhof.


Wenn sich der Aufwand am Ende gelohnt hat – weil Interesse entsteht oder Freude mitgenommen wird, dann war mein Dezember genau richtig gefüllt.



Ein Thema – fünf Sichtweisen

Ich hätte nicht gedacht, dass Kuratieren so viel mehr bedeutet. Es hieß, fünf künstlerische Handschriften – jede eigen, jede stark – unter einem gemeinsamen Titel zu vereinen: UNLIMITED – Die Freiheit der Abstraktion. Unterschiedliche Formate, Farbsprachen und Malweisen mussten ihren Platz finden, ohne dass ich den Ausstellungsraum in Klagenfurt je zuvor gesehen hatte. Entscheidungen für andere zu treffen, fällt oft leichter. Für die eigenen Werke aber – da wird es kniffeliger.

Ein Modell musste herhalten, um meine Vorstellungskraft zu unterstützen.
Ein Modell musste herhalten, um meine Vorstellungskraft zu unterstützen.

Die Wochen davor waren erfüllt von Planungen, Auswahl-prozessen, von Presseinformationen, Einladungskarten und unzähligen Gedanken, wie alles zusammenklingen könnte.

Viel Zeit zum Malen blieb da nicht.

Doch nun ist alles bereit: Am 1. September wird eröffnet.


Die Einladung kannst du anklicken zum Vergrößern und/oder Ausdrucken.


Erdgeschoß und Obergeschoß – Gegensätzliches und Verbindendes

Die Ausstellung habe ich in zwei Themenbereiche gegliedert: „Körper & Geste“ zeigt Malerei von gestischer Intensität und energetischem Ausdruck, sichtbar in abstrakten Formen und abstrahierten Landschaften. „Struktur & Raum“ widmet sich klaren Kompositionen, visuellen Systemen und der kreativen Transformation alltäglicher Materialien.

Eva Bakalar, Karin Czermak, Monika Herschberger, Karin Reiter und ich veranschaulichen die Vielfalt abstrakter Ausdrucksformen: Ohne konkrete oder präzise Darstellung vermitteln wir Energie und Emotionen allein durch Farbe, Form, Gestik und Struktur. Jede von uns hat ihre eigene Handschrift. Wir zeigen, wie vielfältig abstrakte Malerei sein kann.


Mein Tipp

Und während in Klagenfurt die letzten Handgriffe noch zu tun sind, spannt sich mein Kunstspätsommer weiter auf: In Baden verführt meine Blaue Stunde zur Happy Hour und in St. Pölten warten zwei kleinere Arbeiten Introdur und My territory auf eure Meinung. Mehr dazu findet Ihr unter

Eine Ausstellung, die ich Euch besonders ans Herz legen möchte, weil sie wunderbare Werke von zahlreichen Künstlern zur Farbe Blau präsentiert.

Hier erzähle ich von Ausstellungen und den Themen, die meine abstrakte Malerei bewegen.
Ich verschicke in unregelmäßigen Abständen Einladungen, Hinweise zu meiner Arbeit und gelegentlich Gedanken aus dem Atelier. Einladungen per Mail erhalten.

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