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abstraktes Gemälde von Sylvia Galos hauptsächlich weiß mit Strukturen mit  Akzent in Schwa und Rot

Rückblicke. Augenblicke. Ausblicke.

Sylvias Blog

  • 8. Juli

Die Farbe Blau im Ausstellungsprojekt vom Kunstverein < kunstaspekt> Baden, dem Künstlerbund St. Pölten und dem Verein Kunst und Kultur Eichgraben


Galerie im Turm, 2500 Baden, Schwartzstraße 50

Vernissage am 21. August 2025, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung: 22.8. bis 7.9.2025


KUNST:WERK, St. Pölten, Linzerstraße 16 (Löwenhof)

Vernissage am 22. August 2025, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung: 23.8. bis 7.9.2025


In der Ausstellung "Blue Moods" wird die tiefgreifende assoziative Kraft der Farbe Blau beleuchtet. Blau steht nicht nur für Ruhe und Gelassenheit, sondern wird auch als Symbol für Sehnsucht, Freiheit und Unendlichkeit genutzt.

Künstlerisch interpretiert zeigt Blau die Bandbreite menschlicher Emotionen und psychologischer Zustände. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung, wie Blau historisch und zeitgenössisch instrumentalisiert wurde – sei es in der Kunst, ideologisch, politisch, spirituell oder ökonomisch. Von der Verwendung der Farbe Blau in nationalen Flaggen und politischen Bewegungen, als religiöses Symbol bis hin zur kommerziellen Nutzung in der Werbung und Markenbildung, deckt "Blue Moods" die vielseitigen Bedeutungen und den Einfluss der Farbe Blau in verschiedenen

gesellschaftlichen Kontexten auf.


Blaue Stunde
Blaue Stunde

Mein Beitrag "Blaue Stunde" und meine Gedanken zu "Blue Moods"

Ich male kein Glas – ich male ein Gefühl. Ein Glas – mehr Ahnung als Objekt. Ich male nicht – ich erinnere mich. Mein Bild erzählt nicht, es fragt: Was bleibt von einer Nacht, von einem Blick? Blau fließt hinein, fließt hinaus, verliert sich im Raum, wenn das Licht flackert und der Boden unter den Farben schwankt, zwischen dem letzten Schluck und einem Hauch Erinnerung.

Ich schichte Farben wie Spuren und manchmal taucht darin etwas auf: ein Rosa, das lächelt, ein Dunkelblau, das nachhallt. Ein Echo meiner eigenen Blue Moods. Ich lade Betrachter*innen ein, eigene Geschichten im Farbenrauschen zu entdecken - zwischen Melancholie, Klarheit und dem, was dazwischen liegt.

70 x 100 cm, Acryl auf Papier, kaschiert auf Holzkörper

Neben der „Blauen Stunde“ werden auch zwei weitere kleinformatige Arbeiten von mir gezeigt – in vielschichtigen Blauschattierungen, die von Grenzen, Rissen und Verbindungen erzählt . Sie sind Teil dieses feinsinnigen Dialogs rund um die Farbe Blau.



Die Kuratorinnen Eva Bakalar und Mag. Brigitte Saugstadt haben mit „Blue Moods“ eine abwechslungsreiche Schau an zwei Kunstorten realisiert, die das Thema in all seinen Nuancen auslotet – sinnlich, reflektiert und eindrucksvoll komponiert. Herzlichen Dank!

 
 

Gedanken zum Ende einer Kunstförderungsinitiative und dem Wert kreativer Begegnung


Ein plötzlicher Schlussstrich

Kaum war die Information über ein schrumpfendes Restkontingent der burgenländischen Kulturgutscheine veröffentlicht, folgte nur wenige Tage später die nächste Nachricht: ausverkauft. Es gibt keine Gutscheine mehr zu kaufen. Keine Möglichkeit mehr, den Preisvorteil von 25 % beim Kunstkauf in Anspruch zu nehmen.

Kunst bleibt – auch ohne Förderung
Kunst bleibt – auch ohne Förderung

Förderung ist wertvoll – aber nicht alles

Der Erfolg dieser Aktion zeigt, wie sehr Kunstförderung Resonanz erzeugen kann – auf beiden Seiten. Für Kunstschaffende bedeutete sie Unterstützung und Sichtbarkeit, für Sammler:innen und Kunstinteressierte eine niedrigere Einstiegshürde.

Doch mit dem Ende der Förderung stellt sich eine alte Frage neu: Welche Wege bleiben offen, wenn der Anreiz entfällt? Die Antwort liegt vielleicht jenseits von Zahlen und Rabatten.


Kunst bleibt zugänglich – auf andere Weise

Malen ist ein Prozess – etwas will in Form gebracht werden, sichtbar werden, sich zeigen. Nicht Zahlen führen den Pinsel, sondern ein innerer Impuls. Was entsteht, will berühren. Wenn daraus Verbindung entsteht – vielleicht sogar Besitz – umso schöner. Wirkliche Wertschätzung zeigt sich zuerst im inneren Echo – und erst danach in einer monetären Form. Sie stellt sich nicht ein, weil man sie erwartet – sondern weil etwas Wunderbares geschehen ist: Das Werk hat seinen Platz gefunden – im Inneren eines anderen.


Kunst erleben – auch auf Zeit

Darüber hinaus gibt es ein alternatives Modell, die weniger bekannt ist: Kunstwerke können auch gemietet werden. Für Zuhause, für den Arbeitsplatz, für eine bestimmte Zeit. Kunstmiete ist eine Möglichkeit, Kunst nicht nur zu besitzen, sondern sie auf Zeit zu erleben – flexibel, unkompliziert und manchmal ist es der Beginn einer längeren Beziehung. Schreiben oder anrufen genügt – Details dazu gern persönlich.

Kunstmiete auf Zeit – für Zuhause, Büro oder Praxis
Kunstmiete auf Zeit – für Zuhause, Büro oder Praxis

Nach dem Gutschein ist vor der Ausstellung

Auch wenn die Kulturgutscheine vorerst Geschichte sind – das künstlerische Jahr ist es nicht. Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für neue Ausstellungen, Begegnungen, Räume. Nachzulesen unter: www.galos.at/ausstellungen

Eines bleibt: Kunst findet Wege. Auch ohne Förderung. Immer wieder neu.


 
 

Neulich wollte ich gerade den nächsten Ausstellungstermin in meinen Newsletter tippen, da erreicht mich eine Nachricht der Burgenländischen Landesregierung auf: Die Kulturgutscheine gehen zur Neige!

Was das bedeutet? Kurz gesagt: Wer noch Gutscheine haben will, sollte sich beeilen – das Kontingent für 2025 ist fast weg.


Und was hat das mit Dir zu tun?

Ganz einfach: Mit diesen Kulturgutscheinen bekommst du 25 % Rabatt auf Originalkunst von burgenländischen Künstler*innen – auch auf meine Werke. Du zahlst also weniger, ich bekomme aber trotzdem den vollen Betrag vom Land ersetzt. Win-win, oder? 



Seit 2020 haben sich viele auf diesem Weg ein Bild von mir gesichert – manche spontan, andere nach längerem Überlegen. Manche kamen am Tag der offenen Ateliers ins Schwärmen, hatten schon ein Lieblingswerk im Blick – und jetzt ist vielleicht genau der richtige Zeitpunkt gekommen. Und wenn die passende Größe oder die gewünschte Farbkomposition nicht gefunden wird, nehme ich den Auftrag für ein Wunschbild gerne an.


So funktioniert’s:

🟠 Gutschein kaufen – online oder

im Landhaus in Eisenstadt, ausschließlich Mittwoch 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr. ( Anmeldung erwünscht)

🟠 Gutscheine bis 31.03.2026 gültig

🟠 Bild bei mir aussuchen und 25 % sparen

🟠 Und ich bekomme 100 % des Betrags – danke, Land Burgenland!




Lust, in meinem Atelier zu stöbern?

Ich lade Dich herzlich ein, einfach mal vorbeizukommen – am besten nach kurzer Voranmeldung. T+43/664 253 15 61, WhatsApp oder galos@me.com. Vielleicht an einem Regentag, wenn die Sonne Dich nicht zu anderen Plänen verleitet?

Es gibt viel zu entdecken: Großformate, kleine Formate, ruhige Linien, wilde Geflechte, Farbe satt oder auch ganz reduziert. Schon ab 280,- Euro – mit Gutschein also um 224,- Euro.


Vielleicht wartet Dein Bild ja wirklich schon ...

Und wenn nicht Du, dann vielleicht jemand, den Du kennst?

Erzähl es gern weiter – an kunstliebende Freund*innen, Kolleg*innen, Familienmitglieder, …

Kunst schenken ist sowieso eine feine Sache.


Ich freue mich auf Dich!

Herzlich Sylvia

 
 
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